Neuigkeiten

DelAQUA Pharmaceuticals und Oxaphil kündigen strategische Zusammenarbeit an

DelAQUA Pharmaceuticals und Oxaphil geben strategische Zusammenarbeit bekannt, um den Einsatz von Polyoxazolinen für fortschrittliche Wirkstofftransportsysteme auszuweiten

Dresden – 6. Februar 2026 – Oxaphil kündig heute eine strategische Zusammenarbeit mit DelAQUA Pharmaceutical, Inc. an, um Oxaphils innovative und spezifische Polyoxazolin (POx) Syntheseexpertise zu nutzen, um DelAQUAs polymer-basierten Formulierungsansatz für Wirkstofftransportsysteme voran zu treiben. Die Partnerschaft vereint Oxaphils Fähigkeiten komplexe und definierte Polymere bereitzustellen mit DelAQUAs bahnbrechender Technologie zur Verbesserung der Löslichkeit, um Wirkstofftransportsysteme der nächsten Generation an pharmazeutische und biotechnologische Partner weltweit zu liefern.

DelAQUAs polymere Mizellen-Plattform stellt einen signifikanten Fortschritt in der Bewältigung der Herausforderungen bei der Formulierung schwer löslicher und instabiler pharmazeutischer Wirkstoffe (APIs) dar. Die Technologie nutzt neuartige POx Polymere in geringen Konzentrationen um die API Löslichkeit dramatisch zu verbessern, während weiterhin hohe Wirkstoffbeladungen durch POx Polymere erreichbar sind. Durch die auf diese Weise erhöhte Löslichkeit wird die Komplexität parenteraler und oraler Formulierungen zum Vorteil des Patienten verringert. Dieser Ansatz hat sich als vielversprechend erwiesen, um die therapeutische Wirksamkeit und die orale Bioverfügbarkeit zu verbessern und gleichzeitig die Nebenwirkungen zu minimieren, die mit den hohen Mengen an Hilfsstoffen in herkömmlichen Wirkstofftransportsystemen verbunden sind.

Da DelAQUA sein Hauptaugenmerk auf Wirkstofftransportanwendungen für eine breite Palette von Produkten richtet, haben wir das Oxaphil-Team sofort als idealen Entwicklungspartner identifiziert. Das Team verfügt nicht nur über herausragende technische Fähigkeiten in der Synthese von Polyoxazolinen, sondern auch über die Agilität und Kreativität, die für den Erfolg unserer fortschrittlichen Wirkstofftransportkonzepte in der Entwicklung erforderlich sind. Darüber hinaus sind wir der Meinung, dass diese Zusammenarbeit als offene Einladung an das gesamte POx-Ökosystem verstanden werden kann, gemeinsam die Herausforderungen anzugehen, denen die Branche in den kommenden Jahren gegenüberstehen wird.

Bruce L. Frank, PhD, Präsident und Chief Scientific Officer, DelAQUA Pharmaceuticals (aus dem Englischen übersetzt)

Die Zusammenarbeit zielt auf einen kritischen Bedarf der Branche an hochreinen und wohldefinierten POx für fortschrittliche Formulierungsansätze ab, mit denen die Bioverfügbarkeit, Sicherheit und Stabilität neuer Arzneimittel verbessert werden kann. Durch die Integration der Fähigkeit von Oxaphil, komplexe und wohldefinierte Polymere herzustellen, mit der hochgradig anpassbaren und flexiblen Transportplattform von DelAQUA wird die Partnerschaft eine beschleunigte Entwicklung von Formulierungen ermöglichen, die genau auf die Zielproduktprofile von DelAQUA und seinen Partnern abgestimmt sind.

Wir freuen uns sehr, unsere Partnerschaft mit DelAQUA weiter zu vertiefen. Die Formulierungsplattform und das Anwendungs-Know-how des Unternehmens ergänzen die Kompetenzen von Oxaphil als Hersteller hochspezifischer POx-Materialien perfekt. Gemeinsam sehen wir ein erhebliches Potenzial, fortschrittliche Polymerkonzepte in zukunftsfähige Materialien umzusetzen, die echte Herausforderungen bei der Arzneimittelverabreichung lösen und Patienten langfristig helfen können.

Dr. Erik Wegener, Geschäftsführer, Oxaphil

POx-Materialien haben sich seit vielen Jahren in der Forschung bewährt, aber für eine breite Anwendung sind die richtigen Partner und der richtige Formulierungskontext erforderlich. Die enge Zusammenarbeit mit DelAQUA ermöglicht uns diese Materialien von validierten Konzepten zu realen pharmazeutischen Anwendungen zu bringen, bei denen ihre strukturelle Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit einen Unterschied machen können.

Dr. Laura Fietzke, CSO, Oxaphil

Über DelAQUA Pharmaceuticals, Inc.

DelAQUA Pharmaceuticals eine Firma für Spezialpharmazeutisches Unternehmen mit Sitz in Chapel Hill, North Carolina, das eine bahnbrechende Plattform für Arzneimittelformulierungen unter Verwendung einer Technologie auf Basis fortschrittlicher polymerer Mizellen entwickelt hat. DelAQUAs proprietäre Plattform verbessert die Löslichkeit und Stabilität von APIs durch die Nutzug neuartiger Polymere in niedrigen Konzentrationen und erweitert damit den Therapeutische Index selbiger APIs, während die Formulierung vereinfacht wird. Wie die Zusammenarbeit von DelAQUA mit mehreren multinationalen Pharmaunternehmen, kleineren Pharmafirmen und großen Forschungsuniversitäten zeigt, findet die Technologie des Unternehmens in verschiedenen Therapiebereichen Anwendung. Dank der Vielzahl präziser Designeigenschaften, die diese Technologie bietet, sind neuartige Arzneimittelformulierungen mit verbesserten therapeutischen Ergebnissen und zusätzlichem Schutz des geistigen Eigentums in Aussicht. Die Firma wird von Bruce L. Frank, PhD, Präsident und Chief Scientific Officer, einem anerkannten Experten in Arzneimittelentwicklung und Formulierungswissenschaften geleitet.

Über Oxaphil

Oxaphil ist ein auf Materialien ausgerichtetes Deeptech-Unternehmen, das sich auf die skalierbare Produktion von POx, einer hochmodularen Polymerplattform für fortschrittliche pharmazeutische Formulierungen, spezialisiert hat. Mithilfe proprietärer Hochdurchsatztechnologien ermöglicht Oxaphil die industrielle Herstellung von POx mit definierter Zusammensetzung, Reinheit und Leistung.
POx-Materialien sind biokompatibel, strukturell anpassbar und eignen sich gut zur Verbesserung der Löslichkeit, zum Wirkstofftransport und zur Stabilisierung von Formulierungen. Oxaphil schließt die Lücke zwischen akademischer Innovation und realer Anwendung, indem es wissenschaftlich erprobte POx-Materialien zuverlässig für die Entwicklung und zukünftige GMP-relevante Verwendung zur Verfügung stellt.

Zum Jahresende

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir möchten einen Moment innehalten und zurückblicken. Dieses Jahr war geprägt von intensiver Entwicklungsarbeit, konstruktiven Gesprächen mit Kunden und Partnern und vielen Schritten, die Oxaphil näher an reale Anwendungen in der Pharma- und Kosmetikindustrie gebracht haben.

Wir sind allen dankbar, die uns auf diesem Weg begleitet haben. Unseren Partnern für ihr Vertrauen und ihre Offenheit. Unseren Kunden für ihre konkreten Fragen und ihr ehrliches Feedback. Unseren Unterstützern und dem gesamten Ökosystem dafür, dass sie durch Dialog, Fachwissen und Ermutigung Fortschritte ermöglicht haben. Und ganz besonders unserem Team für das Engagement, die Verantwortung und die Klarheit, mit der es Tag für Tag Herausforderungen gemeistert hat.

Das Jahr gemeinsam auf den (vereisten) Wanderwegen der Sächsischen Schweiz ausklingen zu lassen, war genau das Richtige. Es spiegelt wider, was uns antreibt. Gemeinsamer Ehrgeiz, gegenseitiges Vertrauen und die Bereitschaft, Schritt für Schritt voranzukommen.

Wir blicken mit Fokus, Zuversicht und einem klaren Ziel vor Augen auf das kommende Jahr.

Drei Veranstaltungen mit einem gemeinsamen Ziel: Anwendungen verstehen und Lösungen ermöglichen

In der ersten Juniwoche war Oxaphil auf drei richtungsweisenden Veranstaltungen präsent. Unser Ziel: herausfinden, welche Anforderungen Entwicklerinnen und Entwickler an neue Materialien stellen, und zeigen, wie POx genau dort neue Wege eröffnen können.

Neue Formulierungsansätze in Berlin

Beim Drug Delivery & Formulation Summit 2025 in Berlin sprach Erik über das Potenzial von POx in der pharmazeutischen Formulierung. Im Mittelpunkt standen Eigenschaften wie Lösungsvermittlung, Biokompatibilität und strukturelle Präzision. Die Diskussionen zeigten deutlich, dass die Nachfrage nach neuen, anpassbaren Materialien steigt. Die Neuigkeit, dass POx nun verfügbar sind, wurde mit großem Interesse und durchweg positiv aufgenommen.

Konkrete Herausforderungen in München

Zur gleichen Zeit war Laura bei der CosmeticBusiness in München im Gespräch mit Unternehmen der Kosmetikbranche. Ihr Fokus lag auf Anforderungen im Bereich Produktentwicklung, Emulsionsstabilisierung und funktionaler Inhaltsstoffe. Die Reaktionen waren klar und direkt. In vielen Gesprächen war die einhellige Aussage: „Immer her damit.“

Aufmerksamkeit für Anwendungen in Erfurt

Auch Leonardo war in dieser Woche unterwegs – bei den Investor Days Thüringen in Erfurt. In seinem Pitch stellte er konkrete Anwendungen und Zielmärkte in den Mittelpunkt. Das technologische Potenzial wurde eingebettet in reale Marktbedarfe, Skalierbarkeit und Materialwirkung. Auch hier war das Feedback von Investorinnen und Investoren ausgesprochen positiv.

Unser Fazit

Ob Wirkstofftransport, Lösungsvermittlung oder Emulsionsstabilisierung – POx bieten konkrete Antworten auf reale Herausforderungen. Die drei Veranstaltungen haben erneut bestätigt, wie wichtig es ist, zuzuhören, Bedarfe zu verstehen und anwendungsorientiert zu denken. Genau das ist unser Weg bei Oxaphil.

Erste POx-Proben ausgeliefert – Startschuss für Anwendungstests

Nur vier Monate nach Projektstart konnten wir die ersten Proben unserer Poly(2-oxazolin)e (POx) an unseren Kooperationspartner DermaPurge übergeben. Ein wichtiger Meilenstein, der den Übergang von der Technologieentwicklung hin zur praktischen Anwendung markiert.

Die Proben dienen der Formulierungserprobung in realen Anwendungsszenarien und ermöglichen uns wertvolle Rückmeldungen aus dem Feld. Gemeinsam mit DermaPurge wollen wir das Potenzial unserer biokompatiblen Polymerlösungen weiter erschließen – mit dem klaren Ziel, innovative und leistungsstarke Alternativen zu bestehenden Systemen zu schaffen.

Wir freuen uns auf die nächsten Schritte dieser Zusammenarbeit.

Erfolgreicher Auftritt bei der in-cosmetics Global 2025

Anfang April präsentierte Oxaphil auf der in-cosmetics Global in Amsterdam die Potenziale von Poly(2-oxazolin)en (POx) für moderne kosmetische Formulierungen. Die Messe bot eine bedeutende Plattform, um mit internationalen Partnern, Entwicklern und Innovatoren ins Gespräch zu kommen und aktuelle Trends der Branche aus erster Hand zu erleben.

Im direkten Austausch wurde deutlich: Die Nachfrage nach funktionalen, biokompatiblen Inhaltsstoffen nimmt weiter zu. Eine Besucherumfrage bestätigte: Wahre Innovation in der Kosmetik beginnt bei den Inhaltsstoffen – ein klares Signal für die Relevanz neuer Materialien wie POx.

Zentrale Erkenntnisse aus Amsterdam:

  • Nachhaltigkeit mit Substanz: Besonders gefragt sind biobasierte Lösungen, etwa funktionelle Polymere auf Cellulosebasis, natürliche Emulgatoren aus Nebenprodukten der Lebensmittelindustrie sowie marine Rohstoffe wie Rotalgenextrakte oder Mikroalgenlösungen. Ressourcenschonung und hohe Funktionalität gehen dabei Hand in Hand.
  • Innovationsfreude bei Wirkstoffen: Die Weiterentwicklung von Trägersystemen, stabileren Formulierungen und funktionellen Polymeren spielt eine zentrale Rolle für zukünftige Kosmetikprodukte.
  • Netzwerk und Austausch: Die Gespräche mit Entwickler:innen und Ideengebern aus aller Welt waren ein zentraler Impulsgeber – für neue Kooperationen und für die Weiterentwicklung unserer eigenen Ansätze.

Parallel zur Messe haben erste Partner mit Anwendungstests von POx in kosmetischen Formulierungen begonnen. Diese Projekte bilden einen wichtigen Schritt, um neue Maßstäbe in der Formulierungstechnologie zu setzen.

Mit frischen Impulsen und neuen Perspektiven startet Oxaphil in die nächsten Entwicklungsschritte – gemeinsam mit Partnern, die nachhaltige Innovation aktiv gestalten wollen.

Von der Forschung zur Anwendung – Förderung, Netzwerk und erste Meilensteine

Oxaphil basiert auf einer engen Verbindung von Forschung und Anwendung. Der Ursprung unserer Technologie liegt am Lehrstuhl für Makromolekulare Chemie der TU Dresden. Über das Gründungsnetzwerk dresden|exists sowie TUD|excite erhielten wir gezielte Unterstützung beim Transfer in die Praxis.

Wichtige Meilensteine auf unserem Weg:

  • Mit einer Validierungsförderung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie (SMWA) konnten wir unsere POx-Technologie auf Anwendungstauglichkeit prüfen.
  • Das EXIST-Gründungsstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), betreut durch den Projektträger Jülich (PTJ), ermöglichte den nächsten Schritt in Richtung Unternehmensgründung.
  • Weitere Impulse erhielten wir über das Netzwerk von futureSAX.

Parallel zum Aufbau von Oxaphil nehmen wir aktiv an Austauschformaten teil – unter anderem am PTJ-Seminar für EXIST-Stipendiaten. Dort standen Team-Entwicklung, Innovationsstrategien und Vernetzung im Fokus. Denn ein starkes, multidisziplinäres Team ist entscheidend, um aus Innovationen marktfähige Produkte entstehen zu lassen.

Fortschritt in der Lösungsvermittlung – Poly(2-oxazolin)e als Alternative zu Poly(ethylenglykol)

Effiziente Lösungsvermittler sind unverzichtbar für die Entwicklung leistungsfähiger pharmazeutischer und kosmetischer Formulierungen. Bisher dominiert Polyethylenglykol (PEG) den Markt – trotz bekannter Einschränkungen, wie potenziellen Immunreaktionen.

Oxaphil bietet mit Poly(2-oxazolin)en (POx) eine leistungsstarke Alternative. POx ermöglichen bessere Biokompatibilität, vielseitigere Funktionalisierungen und herausragende Löslichkeitseigenschaften. Während sie in der Forschung längst als vielversprechende Alternative etabliert sind, bringen wir sie nun in industrieller Qualität in die Anwendung.

Als Hersteller mit hoher Produktionskapazität entwickeln wir gemeinsam mit Partnern maßgeschneiderte Lösungen – insbesondere für die Pharma- und Kosmetikindustrie.

Interessiert an neuen Ansätzen für Ihre Formulierungen? Sprechen Sie uns an.

Nach oben scrollen